Donnerstag, 29. Mai 2008

The Simple Food: Wassereis!


Bei erwarteten 34° am kommenden Wochenende der ideale Snack für Kalorienzählerinnen - und außerdem wie in unserer Kindheit: selbstgemachtes Wassereis aus Fruchtsaft (besonders gut: Birne und Traube) oder Tee. Wer es richtig bunt treiben will, kann noch Fruchtstücke hinzufügen.

Mittwoch, 21. Mai 2008

Schokolade!


Wenn schon Schokolade, dann am besten so schön (und so teuer), dass sie zum Essen ohnehin viel zu schade ist. Diese Tierköpfe (ein Koalabär, ein Zwergnilpferd und ein Berggorilla), die "Vanishing Creatures" von Walteria Living, unterstützen obendrein auch noch einen guten Zweck - ein Teil des Verkaufspreises ($ 50) geht an die World Society for the Protection of Animals www.wspa-usa.org.


Foto: Walteria Living

Sonntag, 18. Mai 2008

The (Frühlings-) Wind of Change

Wenn es leicht wäre, etwas im Leben zum Besseren zu verändern, würde es ja jeder tun. Es ist nicht leicht, sich eine Stunde früher aus dem Bett zu quälen, um Sport zu treiben. Oder jeden Abend nach der Arbeit im Büro am heimischen Schreibtisch den Roman zu schreiben, den man seit Jahren im Kopf hat - oder den Schreibtisch überhaupt erst einmal aufzuräumen. Oder den Fernseher auszustellen und lieber früh schlafen zu gehen, damit man am nächsten Morgen früher aufstehen kann....; ). Und weil wir uns alle so schwer tun, gibt es Ratgeber zuhauf, die einem endlich aus der Disziplin-Klemme helfen wollen. Wir haben mal einen Blick in entsprechende Publikationen geworfen und kleine Listen mit Tipps aus diesen Büchern zusammengestellt, wie man - vielleicht - besser durchhält. Gleich vorweg gesagt: Wie im Bereich der Gewichtsabnahme gibt es hier keine Wunderstrategie - und auch wirklich wenig Neues. So gemein das auch ist - das letztendliche Problem mit der Disziplin ist doch immer: Kriegen wir den Hintern heute hoch oder nicht? ; ) In diesem Sinne......

This Year I Will von M. J. Ryan
  • Stellen Sie sich vor, dass Sie nicht vor etwas davonlaufen (z. B. Übergewicht) sondern auf etwas zu (z. B. Leichtfüßigkeit).
  • Sie verdienen die Zeit, die Sie benötigen, um Ihr Ziel zu erreichen.
  • Kein Zeitpunkt ist DER RICHTIGE Zeitpunkt um anzufangen. Darum fangen Sie jetzt an.
  • Fehler sind Teil des Prozesses.
  • Man gewöhnt sich an alles - an das Aufgeben genauso wie an das Weitermachen.
  • Das Verlangen nach Zigaretten, Schokolade etc., das einen überkommt, wenn man etwas aufgeben will, dauert immer nur ein paar Sekunden oder höchstens Minuten. Wenn man es schafft, diese Zeit zu überbrücken, ohne zuzugreifen, ist man wieder einen Schritt weiter.
  • Immer daran denken: Das Leben ist endlich und man sollte möglich viel herausholen.
The 7 Habits of Highly Effective People von Stephen R. Covey
  • Wer nicht nur nach momentanen Ziellagen handelt, sondern über ein Gerüst von grundsätzlichen Lebenszielen und Prinzipien verfügt und sich immer daran ausrichten kann, hat es leichter, im gegebenen Augenblick die richtigen Entscheidungen zu treffen (Covey schlägt vor, sich vorzustellen, was für ein Leben man irgendwann gehabt haben will.)
  • Wer eine echte "Mission" hat, lässt sich von untergeordneten Alltagsproblem nicht vom Weg abbringen und kann diese leichter zurückstellen - etwas kann "dringend", aber zugleich nicht wichtig sein.
Mehr Disziplin bitte! von Gitte Härter (Nomen est omen? ; )
  • Auch wenn Sie eine Tätigkeit gern abbrechen würden, halten Sie sie trotzdem bis zum Ende durch. (Kein Scherz - das steht da als Tipp für mehr Disziplin - aber wer DAS kann, braucht ja nun wirklich keinen Rat mehr!)
  • Motivieren Sie sich selbst, indem Sie sich vorstellen, wie gut Sie sich fühlen werden, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben.
  • Lassen Sie sich nicht von außen ablenken oder sabotieren.
  • Setzen Sie Prioritäten.
  • Seien Sie streng mit sich. (!)
  • Entwickeln Sie eine positive Einstellung.
  • Suchen Sie sich Vorbilder.
  • Suchen Sie sich Unterstützung.
  • Machen Sie einen genauen Plan zur Zielerreichung.
  • Belohnen Sie sich.

Mittwoch, 14. Mai 2008

Beauty and the book: Skinny Bitch/The Politics of Stupid

Skinny Bitch - der Abnehm-Bestseller eines Ex-Models und einer Ex-Model-Agentur- Mitarbeiterin ist ein New York Times Bestseller. Eine Million Exemplare wurden bisher gedruckt, und mittlerweile wurde das Buch in 20 Sprachen übersetzt und wird im November 2008 auch auf Deutsch erscheinen - bei Goldmann (€ 7,95). Wenn die gesamte Übertragung des Buches ins Deutsche allerdings so grässlich und plump sein sollte, wie die des Titels (Skinny Bitch: Die Wahrheit über schlechtes Essen, fette Frauen und gutes Aussehen. Schlanksein ohne Hungern!) sollte man sich das wirklich nicht antun und - wenn möglich und wenn überhaupt - lieber zum Original greifen. UND GANZ EHRLICH: Selbst das kann man sich eigentlich schenken - es sei denn, man findet das Cover so schön (und schreibt sich dafür dann sein eigenes Buch). Denn ganz genau betrachtet, ist der Titel an diesem Werk doch das Beste - der Inhalt hingegen ist wenig überraschend und gleichzeitig vermutlich, so wie jedes Ernährungskonzept, das mit vielen Einschränkungen einhergeht, längst überholt bzw. schlicht falsch. Wie Susan Powter (in der Neuveröffentlichung ihrer Politics of Stupid - siehe http://candybeach-bodywatch.blogspot.com/2008/05/der-wahnsinn-geht-weiter-susan-powter.html), sehen die Autorinnen das Heil des Moppels in einer veganen Ernährung. Das bedeutet: keine Milch und kein tierisches Eiweiß. Eine vegane Ernährung kann natürlich eine ethische Entscheidung sein, und dass der Verzehr von übermäßig viel Fleisch nicht nur ein ökologisches Problem, sondern auch nicht unbedingt gesundheitsförderlich ist, mag richtig sein. Dass Milch aber wirklich auf ganzer Linie krank macht, wie hier vehement behauptet, ist mit ziemlicher Sicherheit blanker Unsinn. Außerdem verboten sind: Kaffee, Süßstoffe, Zucker, Schmerzmittel (!?!). Dafür soll man acht Gläser Wasser am Tag trinken (obendrein behaupten die Autorinnen noch immer, was enorm umstritten ist und vermutlich eher in den Bereich der Esoterik gehört - nämlich, dass der Körper Schlacken enthält, die man abtransportieren muss und kann), Vollkornprodukte essen (die bekanntlich MITNICHTEN jedem bekommen), Sport treiben (na sowas!), Yoga machen, Blut spenden, weil man damit auch Gewicht verliert (!?!), zum Frühstück Obst auf nüchternen Magen essen und seine Lebensmittel bitte grundsätzlich im Bioladen kaufen. UND DANN soll man, so ermahnen einen die Autorinnen, bitte nicht womöglich beim Befolgen des Programmes magersüchtig werden. Wir fragen uns natürlich, wie sie zu dieser Befürchtung überhaupt kommen. Ein weiteres bereits totgeglaubtes Mittel der Selbstverbesserung wird von den Autorinnen übrigens auch wieder aufs geduldige Papier gezerrt: die Kraft der Affirmation. (Wer sich nur immer wieder mit Bestimmtheit formelhaft einredet, dass er schön und dünn wird, der wird es auch - so zumindest der Glaube.) Überhaupt ist „glauben“ eine Grundvoraussetzung für das Gelingen des Programmes - das sagen die Autorinnen sogar selbst. Am Ende kommt dann jedoch noch die allergrößte Enttäuschung: die Autorinnen outen sich allen Ernstes als "Nicht-Bitches" und wollen, dass man in Zukunft viel lächelt, nicht auf hübschere Frauen neidisch und überhaupt zu jedem nett ist. Also wirklich, nun reicht es aber – wozu soll man denn dünn werden, wenn man dann noch immer dauernd lächeln muss? Wo bleibt denn da bitte der Spaß? Dann doch lieber zurück zu Susan Powters The Politics of Stupid. Sie ist erwartungsgemäß unterhaltsamer - und ist und bleibt Zicke/Feministin, dankesehr. Zwar will sie auch, dass wir uns von ökologisch angebauten Hülsenfrüchten ernähren und viel Sport treiben, aber wenigstens will sie nicht, dass wir währenddessen auch noch lächeln und glauben. Susan Powter will, dass frau fit wird, damit sie besser zur Neuzeit-Amazone taugt und endlich die ihr zustehende Hälfte der Weltherrschaft übernehmen kann. Und dafür kann frau dann schon mal so ein Linsendippzeugs mit Sojamilch anrühren, gell? ; )

Foto: amazon.de